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Level 5: Naughty Monkey Kicks A Tree

Shaolin Kung Fu Technik: Naughty Monkey Kicks A Tree
Dies ist eine Beschreibung und eine Serie von Bildern, welche die 12. Sequenz - Ein ungezogener Affe tritt gegen einen Baum zeigen. Die Informationen sind für bestehende Studenten als Wiederholungsmaterial bestimmt. Demnach ist das gezeigte Material auch nicht näher beschrieben und dient nicht zum Selbststudium.
Kampfsequenz 12: Naughty Monkey Kicks A Tree
Wie man den Angriff eines gegners auf verschiedene Arten unterdrücken, abfangen kann!
Die Taktik von drückenden Angriffen ist ein sehr effektiver Weg einen Gegner zu schlagen, speziell wenn sein Training ausschliesslich aus „Freesparring" besteht. Es ist demnach wertvoll uns daran zu erinnern, dass „Freesparring" von traditionellen Shaolin Kung Fu Meistern niemals dazu verwendet wurde, kämpfen zu lernen.
Dies ist ein Faktum, welches viele Kampfkunstexperten heutzutage erstaunen mag. Dies meint aber auf keinen Fall, dass das „Freesparring" in der Kung Fu Geschichte niemals angewandt wurde! Tatsächlich war das „Freesparring" ein essentieller Teil des Kung Fu Trainings. Es war bekannt unter dem Ausdruck „San Da", was sprichwörtlich verschiedenstes, freies Kämpfen bedeutet, was meint, dass das Kämpfen nicht auf geplanter Routine beruhte. „San Da" oder „Freesparring" wurde aber angewandt um die Kampfeffizienz zu testen, nicht um sie zu trainieren.
Aus verschiedensten Gründen ging die Trainingsmethodik um die Kampffähigkeit zu erlangen im heutigen Kung Fu aber verloren. Die grosse Mehrheit der Kung Fu Praktizierenden heutzutage trainieren oft nur noch ausschliesslich Kung Fu Sets, oder sie gehen direkt über in das „Freesparring", welches oft eher schlechtem Kickboxing ähnelt, als traditionellem Kung Fu.
Diese Situation wurde massgeblich unterstützt als das traditionelle Kung Fu in das Wushu überging. Wushu wird heute als demonstrativer Sport, als eine Art Kung Fu Akrobatik ausgeführt und nicht als Kampfkunst.
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Poise Patterns |
Black Tiger |
Als die offizielle Wushu Organisation durch die Kampfunfähigkeit ihrer Exponenten gedemütigt wurde, entschloss sie sich „San Da" einzuführen. Weil nun aber die Mehrheit der Wushu-, sowie die meisten Kung Fu Praktizierenden nicht wissen und nicht fähig sind ihre Techniken im Kampf anzuwenden, so endet deren Kampfstil oft in Taekwondo, Kickboxen oder im Freistil Kampf.
Im Shaolin wahnam Institut schätzen wir uns daher als sehr glücklich, dass wir immer noch die traditionellen Trainingsmethoden um die Kampfeffizienz zu schulen besitzen in dem wir typische Kung Fu Fähigkeiten und Techniken benutzen.
Wir sollten dieses Training, welches sich als sehr effizient erwiesen hat, in unserem Training stets bewahren, so dass es nicht verloren geht.
Wir haben nun gelernt wie wir drückende Angriffe auf verschiedene Wege an verschiedenen Stellen unterbrechen können. In Sequenz 11 unterbrechen („intercept") wir die drückenden Angriffe sobald der Gegner den 1. Schritt gemacht hat. In dieser Sequenz 12 sind wir sogar noch schneller! Wir unterbrechen des Gegners Angriff und kontern währenddem er noch im Prozess seines ersten Angriffes ist.
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Golden Dragon |
Naughty Monkey |
Dies ist technisch gesehen schneller und daher noch effektiver im Kampf, als dass wir ihn erst nach einigen Bewegungen stoppen, unterbrechen. Warum nun trainieren wir die anderen langsameren Methode dennoch?
Es gibt dazu verschiedene Begründungen. Zwei wichtige Gründe sind aber, dass die anderen Methoden uns helfen:
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die notwendigen Fähigkeiten systematisch und fortschreitend zu entwickeln
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zu erkennen, dass es Situationen gibt, in welchen es von Vorteil ist, sogar mehr Vorteil verschafft, den Gegner zu einem späteren Zeitpunkt abzufangen (intercept")
Auf jeden Fall sind die gezeigten Techniken wie „Single Tiger", gefolgt von „Chop The Hua Mountain" nicht nut ausschliesslich dazu da drückende Angriffe zu unterbrechen, abzufangen. Wenn man diese Techniken gewissenhaft und korrekt trainiert hat, kann man den Gegner damit sobald er angreift, bezwingen.
Zuerst trainiert man die beiden Techniken als zwei unterschiedliche hinter einander folgende Techniken. Dazu benötigt man drei Schritte, drei Bewegungen. Zurück weichen in den „Single Tiger", des Gegners Ellbogen sichern, vorwärts bewegen um den Gegner mit „Chop The Hua Mountain" zu schlagen. Dies beinhaltet zudem die oft erwähnte Taktik „zuerst kommt die Verteidigung, dann der Angriff".
Allmählich kann man die Techniken schrittweise in einer fliessenden Bewegung ausführen. Dazu muss man die Beinarbeit gut anpassen, um den Gegner mit „Chop The Hua Mountain" zu attackieren, während dem man in diesem Prozess dessen Angriff gut sichert. Dies wäre die Taktik: „Verteidigung mit gleichzeitigem Konter".
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Bar Big Boss |
Precious Duck |
Die Verteidigung zum verwendetet „Whirlwindkick" (runder, bogenförmiger Kick), repräsentiert durch „Naughty Monkey Kicks A Tree" mit „Big Boss" ist vergleichsweise hart. Dazu muss man sich aber nur vom rechten „Bow Arrow" Stand in den seitlichen „Horse Riding" Stand zurück bewegen und den rechten Arm gleichzeitig vertikal am rechten Oberschenkel des Gegners platzieren. Das Spacing ist dabei sehr wichtig denn wenn man nun zu weit entfernt ist, sich irrtümlicherweise zu weit zurückzieht, dann trifft man dabei auf die Stärke des Gegners, dessen Schienbein.
Hierbei kommt eine weitere Taktik zu tragen:
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Vermeide die Stärke des Gegners und attackiere seine Schwäche
Der Oberschenkel hier ist der Schwäche Punkt des Gegners.
Man muss ausserdem bewusst sein das der Kopf dabei Gegenangriffen ausgesetzt ist. Dies stellt sicherlich eine Schwäche für nicht Trainierte dar. Wenn man sich nun aber dieser Schwäche bewusst ist, dann kann diese zu einem Vorteil verwandelt, vorausgesetzt man ist fähig den Spiess zum Nachteil des Gegners zu drehen, falls dieser den Kopf angreift. Man kann so den Spiess vom Nachteil zum Vorteil drehen. Dies lassen wir aber für den Moment in Raum stehen.
Ein alternativer Konter, welcher für Anfänger des Shaolin Kung Fu besser ist, ist wenn man den Körper zurück neigt, indem man in einen umgekehrten „Bow Arrow" Stand dreht und die Technik „Tame Tiger With String Of Beads" anwendet. Wenn der Kick des Kontrahenten mit „Naughty Monkey" ausgeschöpft ist muss man dessen Rechtes Bein einfach wegschieben. Dann bewegt man sich erneut vorwärts in den seitlichen „Horse Riding" Stand und kontert mit „Precious Duck" oder „Golden Leopard Speeds through The Jungle".
Man wird erkennen, dass wenn man im Kampfsequenzentraining fortschreitet, die Kampfsequenzen kürzer werden. Dies bietet einem Shaolin Kung Fu Übenden die Möglichkeit eigene Modifikationen, Wechsel oder Weiterführungen zu kreieren, als Teil des Fortschritts zu einem eventuellen „Freesparring".
Diese 12. Sequenz beendet das Set der Kampfsequenzen 9-12. Diese vier Sequenzen bilden das Shaolin Kung Fu Set „Happy Bird Hops On A Branch".






